Der Druck des Blutes auf das Blutgefäß wird im Allgemeinen als Blutdruck bezeichnet. Der optimale Wert liegt bei einem gesunden Erwachsene im Ruhezustand unter 120/80 mmHg (millimeter Quecksilber). Als Normal werden Werte zwischen 120/80 und 129/84 mmHg angesehen, welche sich je nach Alter der Person leicht unterscheiden können. In den Anfängen der Blutdruckmessung wurde auf einer Skala abgelesen, welche mit Quecksilber befüllt war. Daher die Einteilung in mmHg. Heute wird die Messung größtenteils mit digitalen Messgeräten durchgeführt.

Der systolische (obere) Wert zeigt den Wert der Auswurfphase des Herzens an, der diastolische (untere) Wert zeigt den Wert die Füllungsphase des Herzens an. Sind diese Werte konstant über 140/90 mmHg, wird laut der WHO von einer Hypertonie, dem Bluthochdruck, gesprochen.
Die Ursachen für Bluthochdruck können neben einer familiären Veranlagung auch erhöhter Stress, Übergewicht, das Rauchen, aber auch ein zu hoher Alkoholgenuss und Übergewicht sein.
Als Anzeichen für einen Bluthochdruck können unter anderem regelmäßig wiederkehrende Kopfschmerzen und Schwindelanfälle und eine rote Gesichtsfarbe sein. Des Weiteren sind Sehstörungen und Nasenbluten infolge von Anstrengungen sowie eine erhöhte Müdigkeit mögliche Anzeichen.

Da ein chronischer unbehandelter Bluthochdruck starke gesundheitliche Gefahren wie z.B. Herzinfarkt oder Schlaganfall zur Folge haben kann, sollte bei einem Verdacht oder bei einer familiären Vorbelastung durch Hypertonie eine regelmäßige Kontrolle durchgeführt werden. Da der Blutdruck im Tagesverlauf, bedingt durch körperliche Anstrengungen oder Aufregung schwankt, kann der behandelnde Arzt zur genaueren Diagnose eine Langzeitmessung durchführen, der weitere Untersuchungen wie z.B. einer Urin- oder Blutprobe angeschlossen sein können.

Wird eine chronische Hypertonie erkannt, erfolgt nach einer genauen Analyse der Lebensumstände eine Therapieempfehlung, die von einer Veränderung der Lebensgewohnheiten (Gewichtsverlust, Stressabbau, etc.) bis zu einer medikamentösen Behandlung durch z.B. Betablocker reichen kann. Je nach Grad der Hypertonie kann eine Veränderung der Ernährung durch einen vermehrten Konsum von Obst und Fisch diesen schon normalisieren.