Eine Depression ist eine psychische Niedergeschlagen- und Antriebslosigkeit, an der im Durchschnitt 16-18% der Bevölkerung erkranken, wobei die Zahl der Frauen etwa zwei mal so hoch ist wie die der erkrankten Männer, die zeigen Statistiken zum Thema Depression. An einer Depression, welche auch als depressive Episode oder rezidivierende depressive Störung bekannt ist, können nicht nur Erwachsene erkranken. Auch Kinder und Jugendliche neigen immer häufiger zu depressiven Phasen oder leiden an einer Depression.

Als Ursachen für die Erkrankung an einer Depression werden sowohl biologische als auch soziale Faktoren angegeben. Meist ist ein Zusammenspiel von mehreren belastenden Faktoren nötig um eine depressive Erkrankung auszulösen und der Übergang von einer vorübergehenden normalen Niedergeschlagenheit in eine krankhafte Depression verlaufen meist fließend. Der Betroffene zeigt im Verlauf der Erkrankung auffällige Symptome. Mit zu diesen Symptomen gehören unter anderem das fehlende Interesse an den alltäglichen Aufgaben und eine mangelnde Fähigkeit sich zu freuen. Die Energielosigkeit zeigt sich vor allem in einer ständigen Müdigkeit, die in Konzentrationsschwächen und Unentschlossenheit enden kann. Der Betroffene hat im Verlauf der Krankheit Probleme seine normalen Aufgaben, wie Beruf oder Schule wahrzunehmen, was zu einem Verlust des Selbstwertgefühls und einem erhöhten Schuldgefühl führen kann.
Nicht selten ist eine Depression eine Folgeerkrankung von Lebenskrisen oder Krankheiten.

Eine Depression wird oft erst sehr spät erkannt, da die Betroffenen sich scheuen einen Arzt aufzusuchen. Zeigen sich mehrere der typischen Symptome über einen längeren oder immer wiederkehrenden Zeitraum, sollte schnellst möglich ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann anhand des Goldberg-Tests und ausführlichen Gesprächen eine beginnende oder schon bestehende Depression erkennen. Um organische Ursachen für die Erkrankung auszuschließen, folgen dann körperliche und labortechnische Untersuchungen, ehe eine Therapie eingeleitet wird. Je nach Schwere und Arzt der Depression erfolgt eine kombinierte Psycho- und kognitive Verhaltenstherapie mit oder ohne der Gabe von Antidepressiva. Eine solche Therapie kann sowohl ambulant als auch stationär erfolgen.