Wenn der Kinderwunsch sich nicht auf Anhieb erfüllen lässt, dann probieren viele Paare die unterschiedlichsten Methoden aus, um Mutter Natur ein Schnäppchen zu schlagen und den Prozess des Schwanger werdens voranzutreiben. Eine der gängigsten Methoden ist dabei die Berechnung oder Ermittlung der fruchtbaren Tage der Frau. Schließlich kann nur an diesen wenigen Tagen im Zyklus eine Befruchtung stattfinden, die dann – im günstigsten Falle – zu einer Schwangerschaft führt. Die Ermittlungsmethoden hierfür können recht unterschiedlich sein.

Die erste und recht einfache Möglichkeit liegt darin, dass man die Farbe und die Beschaffenheit des Gebärmutterhalsschleims beobachtet. Dabei handelt es sich um das Sekret, welches vielen Frauen als „Ausfluss“ bekannt sein dürfte. Wenige Tage vor dem eigentlichen Eisprung ist dieses Sekret glasig und fast wässrig. Dies kommt daher, weil es genau zu dieser Zeit sehr reich an Eiweiß, Glukose und Salz ist. Eine ideale Voraussetzung für Spermien, da sie in solch einem Milieu tagelang überleben können.

Eine weitere sehr beliebte Methode ist das Messen der Temperatur. Das Hormon Progesteron lässt die Körpertemperatur 1 bis 2 Tage nach einem erfolgreichen Eisprung um etwa 0,5 Grad Celsius ansteigen. Da nach dem Eisprung der optimale Zeitpunkt für eine Schwangerschaft bereits überschritten ist, muss die Temperaturmethode über mehrere Monate angewandt werden, damit die fruchtbaren Tage genau ausgerechnet werden können. Wichtig ist hierbei ebenfalls, dass immer zur gleichen Zeit und unter denselben Bedingungen gemessen wird. Bespielweise morgens vor dem Aufstehen.

Ebenfalls recht hilfreich beim Bestimmen der fruchtbaren Tage ist der Ovulationstest, welcher das LH – Hormon mittels eines Urin Tests ermittelt. Der Pegel des Hormons steigt 24 bis 36 Stunden vor dem eigentlichen Eisprung recht deutlich an. Somit lässt es sich gut nachweisen und bietet einen leichten und sicheren Test bei der Ermittlung der fruchtbaren Tage. Einen Ovulationstest bekommt man in der Apotheke. Ausführlich beraten tut hierzu der Frauenarzt oder der Apotheker.