Das Gesundheitsbewusstsein der Besucher auf dem Münchner Oktoberfest hat sich die letzten Jahre stetig gebessert. Die Zahl an alkoholisierten Personen, die ärztlicher Behandlung bedurften ging die letzten Jahre leicht zurück und besonders das Rauchverbot in den Zelten, kann als großer Erfolg der allgemeinen Gesundheit wahr genommen werden.

Vor einigen Jahren wären rauchfreie Zelte nahezu undenkbar gewesen, doch durch die richtigen Gesetzesänderungen, hatte an dieser Maßnahme kein Schritt mehr vorbei geführt. Allerdings bringt dieser Umstand neue Gefahren für Leib und Wohl mit sich.

So sind in den letzten Jahren immer mehr Verletzte durch massive Schlägereien zu verzeichnen gewesen. Besonders Hiebe mit den schweren Bierkrügen, führten zu beachtlichen Verletzungen. Die Polizei konnte für den rasanten Anstieg von schweren Schlägereien in den letzten Jahren keine wirkliche Erklärung finden.

Häufig waren aber Zigaretten, welche verbotenerweise im Festzelt geraucht wurden der Auslöser. Wenn alkoholisierte Gäste auf das Verbot aufmerksam gemacht wurden, fanden kleine Rangeleien oft ihr Ende in einer handfesten Massen Keilerei mit zahlreichen Verletzten. Das rote Kreuz zählt hier Schnittwunden, Knochenbrüche, Quetschungen und Prellungen zu den häufigsten Verletzungen.

All dies sollte auf einem familienfreundlichen Fest natürlich nichts zu suchen haben. Denn unter den Gästen befinden sich auch viele junge und alte Besucher, die wie die meisten anderen Besucher nur eine angenehme Zeit in den Festzelten verbringen möchten.

Bleibt zu hoffen, dass die Besucher im Jahr 2011 wieder besonnener zu Werke gehen und sich auf die leckeren Haxen und das Bier konzentrieren. Neben dem weltweit bekannten Maß, sind Haxen, Brezeln und Dirndl wohl die Aushängeschilder für das Oktoberfest.

Für Frauen sind Dirndl schon fast ein Muss, glücklicherweise können Dirndl günstig ersteigert werden, so dass einem Besuch nichts im Wege steht.